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Die Wunden sind geleckt, der Urlaubsantrag beim Vorstand eingereicht, das Jammern über den Bauchansatz nach den Osterfeiertagen beginnt. Typischer Fall von Saison vorbei. Während im Hintergrund die Planungen weitergehen ist es an der Zeit auf die vergangene Spielrunde 2018/2019 zurück zu blicken.

TV Homburg 1

"Die erschd Mannschaft, Homburg 1, die die man so selten im Training sieht, die haben immer Bier in der Hand". Man kann sie nennen wie man will, das Ziel bleibt gleich: Irgendwie drin bleiben. Sollte schon klappen, oder? Nach null Punkten aus den ersten drei Spielen, davon zweimal durch White Wash (im Darts-Sport nennt man so eine Niederlage ohne einen einzigen Spielgewinn), war erstmal Minikrise angesagt. Mannschaftsführer P. Hoffmann feuerte einen der besten Spielberichte der vergangenen Jahre raus (Klick hier), ein kleiner Ruck ging nochmal durch unser Team. In den nächsten sechs Spielen blieb man ungeschlagen (drei Siege, drei Unentschieden), Träumereien über den Oberligaaufstieg wurden laut. Ernsthaft? Ne, quatsch. Ein bisschen Dummschwätzerei auf Stammtischniveau darf aber mal drin sein. Beeindruckend, wie wir uns aus dem schlechten Saisonbeginn rausgezogen haben. Ab jetzt war klar, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben sollten und so kam es dann auch. Die Saison wurde auf dem fünften Platz beendet, richtig gut! Im Pokalhalbfinale war mal wieder im zweiten Jahr in Folge gegen TV Wemmetsweiler 1, den späteren Pokalsieger, Schluss. War kein schlechtes Spiel, mit 1:7 gemessen am Spielverlauf vielleicht ‘ne Spur zu hoch, aber die wurden ja nicht umsonst Saarlandligameister. Wir stehen jetzt vor einer Veränderung. Franka verlässt den Verein nach sieben Jahren wieder Richtung Heimat. Auch Peter geht nach drei Jahren zurück nach Wiesbach, im Hause Hoffmann ist man bald zu dritt und weitere, beruflich bedingte Abgänge sind nicht auszuschließen. Ihr Lieben, es war mir mit diesem Team ein Fest!


tvh1



TV Homburg 2

"Die Zwett“ oder auch Talentteam (wie sie sich selbst liebevoll nennt) wollte sich als Aufsteiger in der Landesliga beweisen. Nach der eindrucksvollen Vorsaison, als man deutlich Meister wurde, sollte es doch machbar sein im Mittelfeld mitzuspielen. Das Team war gespickt von erfahrenen Spielern, die auch teilweise schon höher erfolgreich mitspielten. Beflügelt durch den Aufstieg fand man sich sogar recht schnell am Platz an der Sonne wieder. Fünf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage aus sieben Spielen sprechen da eine gute Sprache. Besonders das Damendoppel und das Mixed stachen heraus, die Mädels waren diese und vergangene Saison einfach eine Waffe. In der zweiten Saisonhälfte war die Leistung nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie am Anfang. Die eine oder andere Niederlage war vermeidbar, bemerkbar machte sich vor allem, dass das Team in den letzten Spielen fast nie in Stammbesetzung spielte. Letztendlich steht der vierte Platz auf dem Papier, die Konkurrenz hatte im Endspurt stark gepunktet. Auch hier kann es einige Veränderungen geben, abhängig davon was in den anderen Mannschaften passiert.


tvh2



TV Homburg 3

Ein sehr holpriger Saisonbeginn der dritten Mannschaft war ebenso wenig überraschend, wie auch zu erwarten. Gleich im ersten Spiel gegen Ottweiler (4:4) war man aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen froh eine gute vierte Mannschaft als Backup zu haben und das sollte sich im weiteren Saisonverlauf noch mehrfach auszahlen.

Konnte man im Kreisklassenpokal ähnlich wie im Vorjahr einen Erfolg nach dem anderen verbuchen, war dies in einer annähernd gleichstarken A- Klasse 1 (wie A-Klasse 2) eine ganz andere Hausnummer. Mit 7 Siegen, 4 Unentschieden und drei Niederlagen (u.a. 2x mit 3:5 gegen den amtierenden Meister Heiligenwald/Völklingen 4) erreichte man am Saisonende völlig verdient den Vizemeistertitel. Statistisch gesehen waren bis zum Schluss das 2. Herrendoppel, das 2. Herreneinzel, das 3. Herreneinzel und das Mixed besonders erfolgreiche Disziplinen des Teams, insbesondere auch Ersatzspielerinnen und -spieler der vierten Mannschaft, die immer wieder zur Stelle waren, wenn es mal brannte. Ein kleines „Hut ab“ an alle, die über 36 Spieleinsätze absolvieren konnten, darunter T. Haumann mit 42, C. Polzin-Haumann mit 39, J. Schmidt mit 39, P. Chitirala mit 39 Spielen.

Aber neben den Liga-Highlights, zu denen ich besonders die Heimspiele gegen Wiebelskirchen, Ottweiler und Schaffhausen zählen möchte, gab es nach dem Pokalkracher im ¼-Finale gegen den ungeschlagenen Meister der A-Klasse 2 Stennweiler/Landsweiler (4:4 nach Spielen und 9:8 nach Sätzen) noch im April 2019 eine erneute Finalteilnahme im Kreisklassenpokal zu bewundern. Wie bereits im Vorjahr standen sich im Endspiel Wemmetsweiler 4 und der TV Homburg 3 gegenüber. Nach einem in der zweiten Hälfte sehr dramatischen Spielverlauf endete die Partie 4:4, 9:10 nach Sätzen und somit leider denkbar knapp ohne „Pott“ und Medaille für unsere dritte Mannschaft. Aber aller guten Dinge sind drei und in diesem Sinne warten wir mal ab, wie in der neuen Saison die Balance zwischen Mangelerscheinungen, Erfolgserlebnissen und Spielfreude gelingen wird.


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TV Homburg 4

Als Dritter mit einem fast unveränderten Kader in die höhere A-Klasse 2 aufgestiegen bedeutete dies für den Mannschaftsführer Jürgen Schmidt und sein Team von Beginn an ein hartes Stück Arbeit und mit dem Ziel des Klassenerhaltes lag eine schwer zu erfüllende Aufgabe vor ihnen.

Dass diese Prognose nicht übertrieben negativ war, zeigte sich gleich zu Beginn mit einer bitteren 8:0 Niederlage in St. Wendel. Dies führte in der Folge dazu, dass der Mannschaftsführer nach mehr als zehn Jahren wieder 1. Einzel spielte oder je nach Gegner soweit wie möglich taktische Veränderung des Teams vornahm und man häufig bis zum Spielbeginn selbst nicht wusste, wer nun mit wem spielt.

Doch diese flexible und zugleich individuelle Radikalplanung führte zu Überraschungs- Erfolgen, mit Siegen gegen Namborn (immerhin Absteiger aus der höheren Bezirksliga) und Dudweiler. Dazu in der Rückrunde jeweils zwei Unentschieden bei Heimspielen gegen St. Wendel und erneut gegen Namborn.

Im Kreisklassen-Pokal hatte man sich bereits weit unter Wert in der ersten Runde verabschieden müssen. Neben diversen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen wurden durch die Ummeldung von Rebecca Oswald zu Beginn der Rückrunde in die dritte Mannschaft (bis dahin auch als Ersatzspielerin in Team 4 einsetzbar) zwangsläufig die Weichen Richtung Abstieg gestellt.

Erschwerend kam noch die mehr als unglückliche 5:3 Auswärtsniederlage in Dudweiler hinzu und die 4. Mannschaft, die zeitweise auf Rang 4 stand, sackte sang- und klanglos auf den letzten Platz ab. Leider muss man feststellen, dass spielerisch eindeutig mehr drin gewesen wäre. Betrachtet man die Spielstatistiken der Liga, finden sich einige Homburger Akteure im oberen Drittel der Top 100 wieder. Besonders erfreulich waren die häufig konstant guten Ergebnisse im 1. Herrendoppel sowie Mixed und besonders stark waren Praneeth Chitirala und Youngster Thai-Hoc Nguyen im Einzel. Alleine darauf lässt sich für die kommende Saison aufbauen, auch wenn wir als Bester der Abstiegskandidaten noch Minimalhoffnungen auf ein weiteres Jahr in der A-Klasse haben dürften. Zum Abschluß, und das ist mir besonders wichtig, möchte ich mich für die geschlossene Teamleistung auch bei schwierigen Entscheidungen und für die Unterstützung während der meist harten Saison bedanken.


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TV Homburg Jugend und Schüler

Unsere Jugend wollte dieses Jahr unbedingt in der Sonderklasse S1, der vermeintlich stärksten Klasse, antreten. Bitter, dass unser stärkster Spieler verletzungsbedingt für die gesamte Saison ausfiel, sowas ist in einer Jugendmannschaft nur schwer aufzufangen. Umso stolzer bin ich, dass sich die Jungs trotz häufender Niederlagen durchgebissen haben. Auf die Schülerspieler, die die gesamte Saison als Ersatz bereit standen und doppelt spielten, war Verlass. Diese Saison war vor allem für die Erfahrung wichtig. Man kann nicht immer oben spielen.
Mit zwei Schülermannschaften gingen wir an den Start. Die Schüler 1 steckten wir in die Sonderklasse S1 (vierter Platz), Schüler 2 (zweiter Platz) spielte in der S3. Mit beiden Ergebnissen sind wir zufrieden, die Hälfte unserer Kids spielte letztes Jahr noch bei den Minis mit. Die Entwicklung jedes einzelnen ist faszinierend. Das Training macht sehr viel Spaß, das wollen wir auch weiterhin in jeder Einheit vermitteln, denn darauf kommt es an!


tvh ju/schü

Zu den Abschlusstabellen

Autoren:
Marco Fuhrmann (TV Homburg 1, TV Homburg 2, TV Homburg Jugend und Schüler)
Jürgen Schmidt (TV Homburg 3, TV Homburg 4)


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